Latzfonser Kreuz und Rittner Horn
Tourüberblick
Brixen/St. Andrä - Albeins - Feldthuns - Latzfons - Klausner Hütte - Schutzhütte Latzfonser Kreuz - Reinswald - Dickersäge - Unterhornhaus - Schutzhütte Rittner Horn - Klausen - Albeins - Brixen/St. Andrä
Tourbeschreibung
Zu Beginn meiner Beschreibung will ich meine Empfehlung von der Tour "Brixen-Schlüterhütte-Brixen" für die Unterkunft gerne wiederholen. Wenn man sich für seinen Urlaub eine perfekte Unterkunft vorstellt, so hat man sie hier auf alle Fälle gefunden. Es paßt einfach alles und man fühlt sich hier von Anfang an zu Hause und wohl. Die Familie Prosch nimmt sich gerne Zeit für Ihre Gäste und das Frühstück ist nach wie vor so reichhaltig und abwechslungsreich, dass es kaum zu bewältigen ist. Wie wir auch wieder in diesem Jahr feststellen konnten, sind die Kenntnisse der Wege phänomenal. Nachdem wir die Tour angesprochen hatten, wurden wir auf alle Unwegsamkeiten hingewiesen und man konnte sich perfekt darauf einstellen und hatte so keine Überraschungen zu erwarten.
Hier nochmals der Kontakt:
Familie Anna und Josef Prosch
Haus Lasàun
St. Leonhard-Straße 17 (vormals 48B)
I-39040 St. Andrä/Brixen
Tel. und Fax: 0472/834841 (Eurovorwahl 0039)
mail: info@lasaun.com
Tag 1 der Tour:
Wir starten unsere Tour in St. Andrä und fahren die Würzjochpaßstraße hoch. Nach kurzer Strecke biegen wir rechts ab und fahren Richtung Mellaun, bleiben oberhalb des Ortes und folgen dem Wanderweg Nr. 8 bergab. Nach kurzer Zeit geht scharf links der Wanderweg 12 weg, der über einen schönen Trail nach Albeins führt. Hier kommt die erste kurvenreiche Abfahrt. Entlang der Eisack fahren wir bis kurz vor Klausen, wo wir den Einstieg in die Straße nach Feldthuns nehmen. Diese Straße ist tagsüber nicht besonders stark befahren und weist eine konstante Steigung auf. Von Feldthuns fahren wir Richtung Latzfons weiter bergauf. Ab Latzfons geht es auf engen asphaltierten Wegen steil bergauf bis zum Parkplatz Kühhof. Von dort aus geht es über einen Waldweg zur Klausner Hütte. Ab der Klausner Hütte müssen wir die letzten Höhenmeter schiebend bewältigen, weil hier eine so steile Passage bis zur Schutzhütte Latzfonser Kreuz kommt, die nach diesem Tag beim besten Willen nicht mehr fahrbar ist.
Die Schutzhütte Latzfonser Kreuz wird privat geführt und zeichnet sich durch Gastfreundlichkeit und Gemütlichkeit aus. In dieser angenehmen Atmosphäre kann man sich sehr gut von der ersten Etappe erholen und Kraft für den nächsten Tag sammeln.
Tag 2 der Tour:
Am zweiten Tag starten wir vom Latzfonser Kreuz Richtung Reinswald. Geprägt ist diese sehr lange Abfahrt durch einen anfänglichen Trail, der später in einen geschotterten Forstweg mündet. Ein kurzes Stück müssen wir entlang der Straße fahren, bevor es ab Dickersäge zum langen steilen Anstieg Richtung Unterhornhaus und Rittner Horn geht. Dieser Anstieg erfolgt überwiegend auf asphaltierten Wegen und bietet wenig Abschnitte zur Erholung, landschaftlich ist er aber sehr reizvoll. Der zweite Tag hat mit 50 Kilometern und 2000 Höhenmetern in Verbindung mit den steilen Anstiegen ein straffes Pensum, so dass zumindest wir an diesem Tag recht spät an der Schutzhütte des Rittner Horns ankamen. Entschädigt für den Tag hat uns die Dusche und ein reichhaltiges Abendessen.
Leider war das Früstück auf der Schutzhütte Rittner Horn sehr übersichtlich und machte den Abschied nicht sehr schwer.
Tag 3 der Tour:
Der dritte Tag ist eigentlich durch gemütliches Ausradeln geprägt. Eine sehr lange Abfahrt vom Rittner Horn über Gravitsch nach Klausen strapaziert in erster Linie die Bremsen. Klausen mit seinem historischen Ortskern ist auf alle Fälle einen Aufenthalt wert, bevor es dann entlang der Eisack wieder Richtung Albeins geht. Ab diesem Ort werden die letzten 700 Höhenmeter der Tour in Angriff genommen, in dem wir den Weg nach St. Andrä zurückfahren, den wir vor zwei Tagen auch für den Hinweg genutzt haben.